#013 Everest – Bergsteigen oder Massentourismus?

Shownotes

2023 ist Everest-Jubiläumsjahr: 70 Jahre Erstbesteigung, 60 Jahre Himalayan Database und 45 Jahre Everest „by fair means“. Was hat sich in dieser Zeit getan?

Die höchsten Berge der Welt werden so häufig wie noch nie bestiegen, seit jeher ist der Mount Everest Projektionsfläche für Superlative. 450.000 $ für eine Everest-Besteigung, in der Todeszone im Stau stehen? Alles möglich.

Wir sprechen mit Himalaya-Chronistin und Höhenbergsteigerin Billi Bierling und Expeditionsveranstalter Lukas Furtenbach über Müll im Basislager, die Auswüchse des Höhentourismus und die wahren Helden an den Achttausendern.

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Wen sollen wir ins alpenverein basecamp einladen, mit welchem Thema der Höhe in die Tiefe gehen? Wir freuen uns über Vorschläge via basecamp@alpenverein.at!

Alle Folgen des alpenverein basecamps unter www.alpenverein.at/basecamp

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Das alpenverein basecamp wird unterstützt von der Generali.

Kommentare (3)

Geissalmer

Endlich mal ein Realbericht,eigentlich eine schlimme aber wohl nicht aufhaltbare Entwicklung. Der Dichter Ludwig Bechstein schrieb einmal folgendes: Ehre sei Gott in der Höhe der die Berge so hoch gestellt,damit nicht jeder Lumpenhund-mit denen die Täler so reichlich gesegnet dem einsamen Wandrer hier oben begegnet. P E N G - Bergheil Kameraden

Wolfgang

Die Hubschrauberflüge sollten begrenzt werden auf Notfälle und anders nicht machbare Transporte wichtiger Güter. Warum? ich war im Oktober zb einen Tag lang im Raum Gorak shep zu Fuß unterwegs auch auf den Kala Pattar, und hörte von 7 Uhr früh bis 6 Uhr abends durchgehend das deutliche Geräusch mindestens eines Hubschraubers, meistens zwei oder drei und dreißig mal flog einer knapp über meinen Kopf hinweg. diesen Tag versuche ich aus meiner Erinnerung zu streichen, denn sonst war die Trekkingreise eher besinnlich ruhig. daher schockiert mich die Idee, Flüge nach Kathmandu zur Entspannung für die Expeditionsteilnehmer anzubieten, oder für die An- und Abreise.

Alpenverein Leitzachtaler

Sehr Interessant, manchmal etwas langatmig - muss an der Höhe liegen… Die Protagonistin erwähnt “gefühlt” 17 mal,“ich verurteile dass nicht” - also vermutlich doch?

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