#074 Hütten Backstage: Das Peilsteinhaus | feature

Shownotes

Das Peilsteinhaus im südlichen Wienerwald feierte im vergangenen Juni seinen 100. Geburtstag und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. In der Reihe „Alpenvereinshütten Backstage“ wirft Jörg Wunram einen Blick hinter die Kulissen dieses Traditionshauses, das weit mehr ist als nur ein Ausflugsziel vor den Toren Wiens. Das Haus, das 1923 als privates Gasthaus begann und seit 1927 vom Gebirgsverein geführt wird, ist heute ein zentraler Ausbildungs- und Kletterstützpunkt. Im Fokus steht das eingeschworene Hüttenteam rund um Wirtin Katja „Kati“ Kühmayer, die buchstäblich auf der Hütte geboren wurde und das Haus heute in zweiter Generation führt. Zwischen 1.800 Kletterrouten und handgedrehten Semmelknödeln stellt sich die Frage: Wie sieht die Zukunft eines alpinen Hauses in unmittelbarer Stadtnähe aus?

Hauptthemen der Episode:

  • 100 Jahre Peilsteinhaus: Vom privaten Gasthaus zum Herzstück der Wiener Kletterszene
  • Heimat am Berg: Ein Porträt von Kati Kühmayer, die ihr Leben auf der Hütte verbringt
  • Kletterdorado Wienerwald: Über 1.800 Routen vom Anfänger bis zum Profi
  • Hüttenalltag & Kulinarik: Warum 10.000 handgedrehte Knödel pro Jahr ein Zeichen von Qualität sind
  • Herausforderungen der Moderne: Zwischen Übertourismus, veränderten Konsumgewohnheiten und Naturschutz

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Das alpenverein basecamp wird unterstützt von der Generali.

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00:00:00: Ich habe da meine Kindheit, meine Jugend verbraucht.

00:00:02: Meine ersten Freundschaften geschlossen.

00:00:05: Es war eigentlich immer unser Haus.

00:00:07: Nicht nur die Hütten sondern das ist unser Haus!

00:00:10: Da findet wirklich jeder die perfekte Route für sich selbst.

00:00:16: Wirklich von ganz leichten bis zu den schwersten Routen im Wiener Wald, im zehnten Schwierigkeitsgrad kann man da alles klettern.

00:00:26: Es ist Knödelbrot Wasser Salz Petersilie, Margarine, Eier und Muskelkraft.

00:00:33: Bisschen Liebe!

00:00:35: Ich muss in vielen Belangen unseren Gästen Komplimente machen weil die Leute erzeugen sich eh selber.

00:00:41: Denen Kindern müssen wir manchmal ein bisschen hoffen.

00:00:44: das ist keinerlernernein ansonsten neinerneins Prozent vernünftige.

00:00:50: Alpenverein.

00:00:51: Basecamp der Podcast des österreichischen Alpen Vereins.

00:00:58: Das Themen der Höhe in die Tiefe gehen.

00:01:03: Dieser Podcast wird Ihnen präsentiert von der Generali.

00:01:11: Mehr als zweihundertzwanzig alpine Schutzhütten befinden sich in der Opput des österreichischen Alpenvereins.

00:01:19: Viele von ihnen haben bereits eine lange und wechselvolle Geschichte, Und die Häuser stehen vor großen Herausforderungen.

00:01:28: Die Alpen verändern sich in rasanter Geschwindigkeit.

00:01:32: Hüttenwirtinnen- und PächterInnen organisieren schon jetzt die Zukunft unterstützt von einer großen Schaar ehrenamtlicher Helfer.

00:01:42: Das Basecamp stellt in dieser neuen Reihe einige Hütten vor, ihre Betreiber und die Besonderheiten Alpenvereinshütten Backstage das Peilsteinhaus ein Feature von Jörg Wunram.

00:01:59: Wir sehen da jetzt direkt vor uns eigentlich das wunderschöne obere Dresdingtal.

00:02:05: Da wo die Häuser verlaufen ist die einzige Bundesstraße Und direkt vor uns ist die Kirche am Hafener Berg.

00:02:15: Eine sehr schöne, beliebte Kirche da in der Gegend.

00:02:20: Wir haben auf der linken Seite das Hocheck.

00:02:23: Dann schauen wir hinüber bis zum Klinik und dahinter sogar bis zum Schneeberg.

00:02:29: Da sind einige kleine interessante Gipfel zu sehen, die auch von hier aus erwanderbar

00:02:35: sind.".

00:02:43: Der Weg führt zur Hütte.

00:02:50: Es rumpelt, es quietscht.

00:02:53: Die Bummelbahn durchs Triestingtal lässt sich Zeit.

00:02:57: Etwas später hält sie in Weißenbach an der Triesting – ein Station!

00:03:03: Der kleine Bahnhof liegt bereits am Ortsrand.

00:03:07: Von hier aus sind es gut neunzig Minuten zu Fuß bis zum Peilsteinhaus.

00:03:15: Schon nach wenigen Schritten bleibt das Tal zurück.

00:03:19: Der Weg führt vorbei an der Burg Neuhaus und hinein in den Wienerwald.

00:03:25: Mischwald, schmale Pfade und immer wieder kleine Lichtungen prägen den Anstieg.

00:03:32: Für Augenblicke öffnet sich der Blick über die sanften Hügel dann wieder dichter Baumbestand.

00:03:40: Der Wienervald ist kein Hochgebirge.

00:03:44: Wälder, Wiesen- und Felsen bilden seit Jahrhunderten einen Erholungsraum vor den Toren Wiens.

00:03:51: Heute gehört ein großer Teil zum UNESCO-Biosphärenreservat Wienerwald.

00:03:56: Eine Art lebendige Ruhezone, es geht leicht berg an dann öffnet sich der Wald.

00:04:05: auf einer Lichtung leuchtet das Peilsteinhaus seit Generationen Ein Ziel für Wanderinnen und Wanderer Kletterin und Kletterer Naturliebhaber und Stammgäste.

00:04:18: Sie schätzen die inzwischen hundert Jahre wehrende Tradition des Hauses, die eng mit der Geschichte einer Familie verbunden

00:04:26: ist.

00:04:32: Die Hütte erzählt Geschichte.

00:04:39: Wir schreiben das Jahr nineteenhundertdreiundzwanzig.

00:04:43: Das private Gasthaus entsteht am Paltstein.

00:04:47: Nur vier Jahre später übernimmt der österreichische Gebirgsverein das Gebäude.

00:04:52: Nach Krieg, Zerstörung und Neubau steht es seit deineinundfünfzig an seinem heutigen Platz.

00:05:00: Seit den neunzehnhundertneunziger Jahren schwingt Familie Kümeyer am und im Peilsteinhaus das Zepter.

00:05:08: In zweiter Generation schon erzählt Katja Kümeier der jüngste Spross der Familie.

00:05:15: Die Zahlen sind so dass ich vor zehn Jahren mittlerweile die Pacht übernommen habe.

00:05:20: Das war am ersten April, im Jahr twohundsechzehn.

00:05:23: Kein Scherz!

00:05:25: Und ich bin sogar auf der Hütte geboren.

00:05:27: Also tatsächlich ein Fun-Fact, den ich immer wieder mal dazüren muss... Der Papa erzählt das total oft die Geschichte.

00:05:34: Es waren Sonntagabend und die Bude war voll weil es Wetter war gut.

00:05:39: Dann hat die Mama gesagt sie hat jetzt überhaupt keine Lust mehr auf Schwanger sein dadurch dass sich das dritte Kind wusste was zu tun ist.

00:05:45: Hat gesagt ja ihr habt keine lust mehr wir kriegen jetzt das Kind fertig geschickt.

00:05:48: alle haben Alle informiert, packt sich zusammen.

00:05:52: Geht auf die untere, wir kriegen jetzt ein Kind und auf Wiedersehen.

00:05:55: Und so ist es

00:05:55: passiert.".

00:05:57: Erzählt Kathi – So nennen Freunde Katja Kühmeier.

00:06:02: Wer auf einer Berghütte geboren wird, trägt diesen Ort vermutlich ein Leben lang in sich?

00:06:08: Ich habe da meine Kindheit, meine Jugend verbracht und meine ersten Freundschaften geschlossen.

00:06:23: Das war eigentlich immer unser Haus – nicht nur die Hütten sondern das ist unser

00:06:28: Haus.".

00:06:30: Dass Kathi das Peilsteinhaus einmal selbst führen würde, war nie das Ergebnis eines großen Plans.

00:06:37: Für ihren Vater Peter Kümeyer war es viel mehr eine Entwicklung, die über viele Jahre gewachsen ist.

00:06:45: Mehr als twenty-fünf Jahre lang war er der Wirt auf dem Pallsteinhaus.

00:06:50: Katis Vorgänger sozusagen.

00:06:53: Sie brauchten nur mehr oder weniger die Fußstapfen, Steigen und ihren eigenen Sämpfe dazu beitragen und sich selbst Nommennach gestalten.

00:07:02: Aber das ist nicht wie wenn du dann ein Resettknopf druckst und fangst mit null aus sondern du hast einen kleinen Stadtvater ... aber den hat sie auch verdient weil sie war von Kind auf da, sie sitte auf der Hütte.

00:07:14: Und hat das Verglaub kennengelernt und somit war da nichts Neues dabei in Wirklichkeit.

00:07:18: Sondern sie ist so richtig einig wachsen, aber nicht weil wir das wollten sondern weil es sich ergeben

00:07:24: konnte.

00:07:25: Heute führt Kathi Kümeyer das Peilsteinhaus gemeinsam mit ihrem Bruder Benjamin.

00:07:32: Allein lässt sich eine Barküte wie diese nicht vernünftig organisieren und betreiben.

00:07:38: Der Benny, ich und auch mein Papa, der immer noch da ist, sind eigentlich das Kernteam gemeinsam mit einer vierten, die Rodi, unsere Köchin ist meine rechte Hand, ganz wichtige Person.

00:07:51: Wir sind drei Familienmitglieder, die zusammenarbeiten.

00:07:54: Mein Mama war bis vor einigen Jahren noch da, die so mittlerweile pensioniert.

00:07:58: Macht jetzt nebenbei noch ... die unteren Naturfreunde Hütte mit am Wochenende.

00:08:03: Es gibt an Beistellen schon ein bisschen einen Überhang an unserer Familie, und wir haben eine riesige Community an Familie- und entfernten Verwandten, die da dazugehören, vielen Freunden, die ich als Familienmitglieder ansehe.

00:08:18: Also es ist wirklich eigentlich auch ein Communityprojekt, würde ich sagen, dass das zum Funktionieren bringt und das mir sehr viel

00:08:25: bedeutet.".

00:08:34: Die Verantwortung wächst mit der Erfahrung.

00:08:41: Noch bevor die ersten Gäste auf der Terrasse sitzen oder die ersten Kletterenden vom Peilstein zurückkehren, läuft der Betrieb längst.

00:08:51: Dienstpläne,

00:08:52: Einkäufe, Küche, Reservierungen, Personal – vieles geschieht im Hintergrund!

00:08:59: Eine Bergküte braucht ständig Entscheidungen, die kaum jemand bemerkt.

00:09:04: Genau darin liegt die Verantwortung, die Katy bereitwillig übernimmt.

00:09:10: Also du bist ja im Prinzip die Anlaufstelle schlechthin, das ist ja mehr als facettenreich.

00:09:15: Langeweile klingt anders?

00:09:17: Langweilig ist es selten aber ich habe sehr wohl in den letzten zehn Jahren dem Ganzen meine Handschrift aufgedrückt und wir haben sehr viel gemacht.

00:09:29: Wir haben sehr viele Neues probiert.

00:09:32: Wir haben viele Dinge die dieses Ausflugsziel quasi ergänzen Und für mich ist diese Vielseitigkeit eigentlich das, was es ausmacht.

00:09:42: Weil es ... Es ist einfacher zu sagen ja, ich bin jetzt in einem wunderschönen Gebiet und hab ein Ausflugsziel, das ich halt betreibe oder ich sag, ich geb dem Ganzen mein Handschrift und meine Persönlichkeit mit und meine Identität und versuche da Energie

00:10:00: reinzubauen.".

00:10:01: Was auch dazu führt dass sich das Verhalten der Gäste massiv verändert?

00:10:07: Das hat Katis Vater Peter jedenfalls über die Jahre beobachtet.

00:10:11: Nicht nur in der Gastronomie, auch draußen in den Kletterfelsen.

00:10:15: Also meine Wahrneumung aufgrund dessen dass ich kein Geltner und Bergsteiger bin war die das früher die jungen Leute enthusiastisch geworden und das aus Eigeninitiative gemacht haben.

00:10:28: Heute wird es ein bisschen mehr konsumiert wie eine Freizeitgestaltung.

00:10:32: Und da gibt's in vielen Sachen, da brauche ich gar nicht aufhangen zum Aufzahlen und das Klettern um Bergsteigen wird eines davon sein.

00:10:39: Man merkt das ja natürlich auch an den Teilnehmerzahlen oder an den Unfallzahlen usw.

00:10:45: Das ist einfach extrem viel los in die Berge.

00:10:48: Es wird wie ein Freizeitengerät genutzt – und früher war das schon auch!

00:10:54: Aber noch immer, bei Weiden nicht so viel wie jetzt.

00:10:57: Nur breitgestreut und aufgrund der Mobilität viel

00:11:00: verteilter.".

00:11:06: Die Menschen lieben die Berge.

00:11:14: Der Peilstein liegt im südlichen Wienerwald – rund fünfzig Kilometer von Wien entfernt.

00:11:20: Seine Kalkfelsen ziehen seit Generationen Menschen an.

00:11:25: Die Nähe zur Hauptstadt prägt das Peilsteinhaus.

00:11:29: Es wird zu einem Treffpunkt der Kletterszene zu einem Ausbildungsstützpunkt und zu einem Wirtshaus, dessen guter Ruf bis nach Wien reicht.

00:11:39: Ist das Fluch und Segen in einem oder weder noch?

00:11:43: Für uns ist es auf jeden Fall ein Segen, weil wir sind sowohl regionales Wirtshaushaus- und Dahnführungszeichen als auch Ausflugsziel.

00:11:53: Und wir haben den Bonus von der schnellen Erreichbarkeit aus den Städten.

00:11:58: Wir haben den bonus, dass wir da im Osten ... dass wir ein großes Einzugsgebiet haben, auch über die Grenzen hinaus mittlerweile.

00:12:05: Wir haben durch das Klettergebiet noch eine Zielgruppe oder Besuchergruppe, die sich erschließt von selber und in meiner Meinung nach ist die Reichbarkeit der

00:12:16: Riesenbonus.".

00:12:17: An schönen Wochenenden füllen sich die Wege, Parkplätze und die Terrasse.

00:12:23: Der Peilstein ist kein abgelegener Hochgebirgsort – er isst Naherholungsraum!

00:12:30: Menschen nutzen den Peilstein ganz anders als abgelegene Alpengipfel.

00:12:35: Wer früher zu Fuß kam, fährt heute vielleicht mit dem E-Bike hinauf.

00:12:41: Wer mehrere Tage blieb, kehrt jetzt womöglich nur für eine Mahlzeit ein und fährt anschließend wieder ins Tal.

00:12:49: Peter Kümeyer spricht von einem schleichenden Prozess.

00:12:53: Aber das ist natürlich auch soziologisches Thema.

00:12:57: unter Thema der neuen Medien ... Früher waren die Leute ein bisschen langsamer, bedächtiger, ehrlicher.

00:13:05: Sie haben sich anschauen können und mit dem Zeitortar von dem mobilen Telefon ist da eine neue Ära gekommen.

00:13:13: Ich habe das gut beobachten können weil ich so viele Interaktionen ablaufen gehabt habe an der Baudel mit der Selbstbedienung, so viel Kontakt mit Menschen über vier oder dreißig Jahre, dass wir wahrscheinlich nicht viel haben für Interaktion.

00:13:28: Am Peilsteinhaus haben die Besucher einen anderen Rhythmus.

00:13:33: Kommen von überall her!

00:13:35: Viele Gäste und Besucher halten dem Haus, den weithin sichtbaren Kalkfelsen seit vielen Jahren die Treue.

00:13:43: Daher kommen schon mit eigenen Kindern, daher sind schon mit Enkelkinder, die mir noch kennt.

00:13:50: Das wird jetzt ein bisschen kitschig, aber diese Zeitspanne ist schon ganz schön repräsentativ für ein Gefühl.

00:13:58: Ich hab das Gefühl, da immer mehr Schätzen gelernt.

00:14:01: Eben war's so lebendig aufgrund der Menschen.

00:14:10: Und weil der Wienerwald seit jeher bei vielen als Sehnsuchtsort gilt?

00:14:16: Er ist keine unberührte Wildnis!

00:14:19: Der Palstein gehört zu jenem dicht genutzten Übergangsraum in dem Naturschutz, Freizeit, Forstwirtschaft, Tourismus und die Interessen der Bevölkerung aufeinandertreffen.

00:14:32: Das macht das Gebiet wertvoll, aber auch verletzlich!

00:14:37: Wertvoll auch für Kletterinnen und Kletterer – Die Felsen sind ein idealer Ort der alpinen Ausbildung.

00:14:45: Andreas Morscher ist Hüttenreferent im Alpenvereingebirgsverein und kennt den Peilstein sehr gut.

00:14:55: Da sind über tausend achthundert Routen im Gebiet, also da findet wirklich jeder die perfekte Route für sich selbst.

00:15:04: Das ist wirklich von ganz leichten auch kindertauglichen Routes bis zu den schwersten Routens in Wienerwald.

00:15:12: im zehnten Schwierigkeitsgrad kann man da alles klettern was auch die Geschichte zeigt.

00:15:17: also die wiener Alpinisten und Spitzenkletter haben sich Regelmäßig oder finden sie noch regelmässig im Beilstein und am Talhofergrad in der Gegend zusammen, um zu trainieren für die großen Projekte in den Alpen.

00:15:33: Oder international?

00:15:35: Und mittendrin das Beilsteinhaus!

00:15:39: Nach dem Klettern endet der Tag meist nicht am Parkplatz – er kann auf der Terrasse weitergehen beim Essen, im Gespräch mit anderen Gästen oder mit den Menschen, die in dem Haus arbeiten.

00:15:53: Andreas Morscher genießt auch diese Facette des Peilsteins.

00:15:57: Also die kulinarisch-gesellige?

00:16:00: Ja natürlich, also bei mir nach einem harten Hüttenarbeitsdag oder nach einem privaten Klettertag steht quasi fix auf dem Menü Katis Curry und unter Buchteln mit einem Kaffee, mit einem Espresso dazu auf der Terrasse.

00:16:16: Also es gibt kaum schönere Kletter Tage für mich.

00:16:21: Buchtel und Espresso.

00:16:24: Der Weg führt dorthin, wo im Peilsteinhaus vieles zusammenkommt – in die

00:16:29: Küche!

00:16:39: Alpenvereinzelten Backstage Das Peilsteinhaus Die Arbeit Verland Beweglichkeit.

00:17:03: Im Gastraum herrscht noch Ruhe In der Küche läuft der Tag längst.

00:17:09: Hier wird vorbereitet, abgeschmeckt, geschnitten, gerührt und geknetet.

00:17:14: Vieles entsteht in Handarbeit.

00:17:17: Das gehört zur Philosophie des Hauses.

00:17:20: Regionale Produkte, möglichst viele selbstgemachte Speisen- und kurze Lieferwege prägen die Küche des Palsteinhauses.

00:17:29: Kräuter wachsen hinter dem Haus.

00:17:31: Marmeladen und Sieruppe entstehen in Eigenarbeit.

00:17:36: Auch die Semmelknödel werden nicht maschinell produziert.

00:17:40: Was sehen wir hier?

00:17:41: Das sieht aus wie Knödelteig, ne?

00:17:43: Das ist unsere Knödelmasse.

00:17:44: Alle sind handgedreht von meinem Bruder Benni.

00:17:49: Der ist bei uns der Knödelexperte.

00:17:52: Wir haben es mal ausgerechnet.

00:17:56: Er wutzelt alle von Hand.

00:17:57: Eine Partie so sind ca.

00:17:58: achtzig Stück.

00:17:59: Kinder lieben unsere Knödel mit Saft.

00:18:03: Tonnenwasser.

00:18:04: Linsen mit Knödel bei uns, der Oberkiller im Verkauf ... Also nix wird so viel verkauft wie Linssen mit Knödel.

00:18:12: Das lieben wir und das essen wir selber.

00:18:15: Benni du bist der Knödlemeister erzählt die Kati eben?

00:18:20: Ich bin der Einzige der es wirklich ernst nimmt weil alle anderen sind immer ein bisschen larifari beim Mochen Und ich versuche sehr genau zu sein weil ich hab's gern einheitlich groß und

00:18:31: rund

00:18:33: So, dass man es gescheit kochen kann.

00:18:34: Das ist nicht auseinander vor allem heißem Wasser.

00:18:37: Aber sonst ... Wenn's wir andere machen würde

00:18:39: unendlich,

00:18:40: würd ich das auch abgeben!

00:18:44: Aber Zehntausend Knödel im Jahr ist schon eine Ortsmarken?

00:18:48: Ja,

00:18:48: wenn man oft genug dran ist dann gehts.

00:18:52: Also ich mach achtzig Stück auf einmal und das fährt zwei bis dreimal die Woche.

00:18:58: Je nachdem wie viel man brauchen.

00:19:01: Zehnteusend ist ja Grobe Schätzung.

00:19:03: Ich hätte jetzt eh, ich habe das letzte Mal, glaube ich, acht Tausend circa errechnet aber acht bis zehntausend wird schon ungefähr hingewiesen.

00:19:11: Katja hat gesagt die haben auch einen ganz besonderen Geschmack wahrscheinlich den von Peilstein?

00:19:16: Wahrscheinlich!

00:19:17: Du musst jetzt nicht die Details des Rezepts verraten darfst du natürlich... Aber da ist keine Hexerei dabei oder so.

00:19:23: ne?

00:19:24: Wirklich wirklich nichts Besonderes eigentlich.

00:19:25: es ist Knödelbrot Wasser Salz Petersilie Margarine, Eier und Muskelkraft.

00:19:33: Ein bisschen Liebe!

00:19:34: Ich bin nur so groß und so dick geworden wie ich bin weil ich als Kind wahnsinnig gern Sammelknudel gegessen habe.

00:19:42: Und wir haben Gäste, ganz speziell sind wir im Kopf zwei Burschen.

00:19:48: Das ist ein Aufferkummer ab ihrem eschätz dritten Lebensjahr Und der kleinere von den beiden war mit zwölf Jahren am Meter, sechstundachtzig groß.

00:19:55: Jedes Mal wenn die gekommen sind haben es drei Semmelknödel mit Brattensauft dazu gegessen und das dann in die Hecke schossen.

00:20:01: Irgendwas muss drin sein was hilft!

00:20:15: Während sich draußen die Terrasse mit Gästen füllt, wechseln sich in der Küche Kochen Service Organisationen und Improvisation beinahe im Minutentakt ab.

00:20:27: Diese Beweglichkeit prägt den Arbeitsalltag der Familie Kühmeier.

00:20:32: Keine Zeit für lange Weile.

00:20:34: Lieber was Neues auf die Beine stellen?

00:20:37: Ich habe unser Lichterloh-Musikfestival mit meinem Partner aufgebaut.

00:20:42: Wir hatten eine Feind-Eining-Eventreihe über zwei Jahre hinweg, die immer ausverkauft war mit einem sehr guten befreundeten Koch.

00:20:51: Wir haben Open Airabende, wir haben Musik, Seminare, Yoga-Retreats ... Wir haben Gitarrenkurs jedes Jahr.

00:21:01: Und das ist halt das, was in Wirklichkeit für mich auch den Reiz ausmacht.

00:21:06: Weil ich finde ... Ich hab durch die zehn Jahre so viel lernen dürfen wie du sagst Eventmanagement und Stressresistenz und Vielseitigkeit, Organisationen

00:21:17: usw.,

00:21:18: dass mir ja vorbereitet für alle möglichen Situationen in der Zukunft egal ob beruflich oder privat.

00:21:25: Ich kann das halt, was mir tagt jetzt alles ein bisschen

00:21:28: ausleben.".

00:21:41: Die Gastfreundschaft braucht Grenzen.

00:21:51: Gäste machen Rast, Kletterinnen und Kletterer tauschen sich über Schwierigkeitsgrade aus.

00:21:57: Familien genießen den Blick über den Wiener Wald.

00:22:01: Gastfreundschaft bedeutet auf einer Barghütte weit mehr als Essen zu servieren oder bettenbereit zu stellen.

00:22:09: Sie lebt von Begegnungen mit den Gästen und den Nachbarn.

00:22:14: Mit den Grundeigentümern und den Einheimischen pflegt Familie Kühmeier, somit auch Kathi seit vielen Jahren ein enges Verhältnis.

00:22:25: Wir sind mit unseren vielen sehr naheliebenden Grundbesitzern und Nachbarn in sehr gutem Kontakt und in sehr gute Verbindung.

00:22:37: Da herrscht seit mittlerweile vierunddreißig Jahren ein gutes Nebeneinander.

00:22:43: Wir kümmern uns um die Erhaltung der Straße.

00:22:45: Die sehen auch als Forst- und Wiesenbewirtschaftungsbetriebe zum Teil nutzen, also zum Großteil natürlich.

00:22:55: Man hilft sich gegenseitig, es ist halt da alles dort aufleben.

00:22:58: Ich kenn die alle Seite geboren bin.

00:22:59: Das sind meine Nachbarn und Konfliktpotential gibt's eigentlich gar nicht.

00:23:04: Ganz ohne Herausforderungen bleibt ein stark besuchter Ort dennoch nicht Wo viele Menschen ihre Freizeit verbringen, treffen unterschiedliche Interessen aufeinander.

00:23:16: Verständnis und Rücksicht sind deshalb keine Selbstverständlichkeit – sie muss gelebt

00:23:21: werden.".

00:23:27: Das andere, was passieren kann ist das auch wieder zurückzuführen.

00:23:44: zum eBike-Thema.

00:23:45: Die eBikes vorher zum Teil sehr mutig und sehr waghalsig sind, sagen wir mal.

00:23:51: Und die nutzen sowohl Wander als auch Waldwege extremer als normale Mountainbäcker.

00:23:58: Da gibt es zum Teil Themen wo Jäger oder Forstbewirtschafter Probleme haben mit Überschreitungen, mit ungemessenen Nutzung vom Wald – das ist einfach ein sicherer Thema!

00:24:10: Was es noch gibt ist, was jetzt auch immer wieder mal ein Problem ist.

00:24:14: Dass wir zum Beispiel in Schwarzensee, wo der größte Parkplatz für das Beilsteinhaus ist, immer wieder einmal Camper haben, die über Nacht stehen.

00:24:22: Dort gibt's aber keine öffentliche Toilette und einen kleinen Mistkübeln.

00:24:26: Da hat man immer wieder Themen mit Hinterlassenschaften

00:24:29: usw.,

00:24:30: wo wir bis jetzt keine großen Probleme gehabt haben.

00:24:34: Wir versuchen dagegen zu steuern.

00:24:36: Es ist alles lösbar!

00:24:39: Auf Nachbarschafts-Ebene.

00:24:49: Grenzen entstehen nicht zuerst durch Verbotsschilder, sondern dort wo Menschen Verantwortung für einander übernehmen.

00:24:57: Peter Kümeyer hat in mehr als einem Vierteljahrhundert erlebt das Vertrauen häufig mehr bewirkt als Kontrolle.

00:25:07: Ich muss in vielen Belangen unseren Gästen Komplimente machen.

00:25:10: Ich hab die Hütten übernommen im zwei oder neunzeiger Jahr und im dreierneinziger Jahr.

00:25:14: Und ich dachte, hey wir haben da draußen drei große Misskügel stehen.

00:25:16: Warum eigentlich?

00:25:18: Die waren immer boom von ja angefühlt.

00:25:19: Ich habe die einfach weggeräumt!

00:25:21: Und die Grundidee ist dass die Leute einen selber mitbrachten misst, einfach wieder mitnehmen.

00:25:25: Das hat funktioniert.

00:25:26: Da kannst du rund um ein Beilstellen zum Beispiel schauen, wenn ich dahin und wieder mal stehe bleibe oder was zusammen glaube.

00:25:32: Das sind Komplimente, das sind so Kleinigkeiten.

00:25:35: aber die Leute erziehen sich eh selber zum Gurten weil sie... Einfach verantwortungsbewusst sein.

00:25:42: Denen Kindern muss man manchmal ein bisschen helfen, dass es Kennerlernen nennt aber ansonsten neunneinzig Prozent vernünftige und natürlich... gibt's halt Wichter immer wieder welche, die sind nicht so kooperativ.

00:25:56: Aber das machen wir uns nicht beseitig, sondern weil sie es nicht wissen besser.

00:26:00: Das ist begenkt aber überall, das hat mich dahinten nichts zu

00:26:03: tun.".

00:26:05: Wie schnell sich junge Menschen auf diesen Ort und seine Regeln einlassen, erlebt Bernhard Lenz immer wieder!

00:26:13: Der Outdoor-Pädagoge begleitet regelmäßig Schulklassen und Kindergruppen zum Peilsteinhaus.

00:26:19: Genau, mir macht es einfach einen großen Spaß.

00:26:21: Es kommen viele aus Wien, also jetzt gerade zum Beispiel sind ich da, die sind aus der Melka-Manker gegen.

00:26:28: Die kommen dann auch in Weißenbach am Bahnhof unten

00:26:31: und...

00:26:32: Dann ist immer der Moment, da geht man bei den Hütten vorbei, da gefreien sich schon alle.

00:26:35: Da muss ich sie immer bremsen und sagen, nein!

00:26:37: Da gehts noch weiter, das ist ein richtiger Berg.

00:26:39: Da kommt nur ein zweites, das Belsteinhaus.

00:26:41: Das ist ja so ein bisschen für mich auch wie ... Wir waren auf einem Inselfahrt entfernt.

00:26:47: Das ist da echt cool und man merkt's bei den Kids, es braucht immer ein bisschen Bissangkummern aber wenn sie die einmal eingegroovt haben dann ist das Handy schnell vergessen und dann stehen ganz andere Dinge im Mittelpunkt.

00:26:59: Und das tagt mir einfach dabei zum

00:27:02: Sein.".

00:27:11: Das Erbe trifft auf Ideen.

00:27:15: Hundert Jahre Paltsteinhaus – das lässt sich in Daten erzählen!

00:27:21: Mit Jahreszahlen, Umbauten und Pächter wechseln.

00:27:25: Ein Haus lebt jedoch nicht von seinem Alter sondern von Menschen.

00:27:30: die Zahlen mit lebendigem Tunfüttern.

00:27:33: Das scheint am Peilstein zu gelingen.

00:27:37: Aus einem Vereinshaus ist ein Ort geworden der Geschichte bewahrt Und gleichzeitig offen für Neues bleibt.

00:27:45: Menschen wie Andy Morscher vom Alpenverein Gebirgsverein Wissen das Gute miteinander von Wirten und Vereint zu schätzen?

00:27:54: Die Katte ist ja auch wirklich im Beilsteinhaus geboren worden.

00:27:59: Das heißt, es gibt eine sehr innige Beziehung mit dem Haus.

00:28:04: Und ohne die Kümeierfamilie am Beilsteinen wäre es quasi kaum vorstellbar.

00:28:15: Wir haben ein großes Berggesportlager da oben für die ganzen Kletterkurse und ein wichtiger Standort für unsere Klettercamps im Sommer.

00:28:22: Klettersteigkurse, Alpin-KletterkurSE, SportkletterkurSe – also wirklich ein unglaublich wichtiger Standart für uns!

00:28:29: Und auch die Familie kümmere natürlich einen super Partner in der

00:28:35: Region.".

00:28:40: Ein Partner, der große gesellschaftliche Trends durchaus zu spüren bekommt.

00:28:46: Gäste nutzen das Haus, den Ort die Natur und die Infrastruktur.

00:28:52: Aber konsumiert wird seit einigen Jahren deutlich weniger – nicht aus Bösartigkeit!

00:28:59: Die Leute müssten sparen, hat Kathi Kümeyer festgestellt.

00:29:04: Also ich habe die letzten Jahre die Zahlen ganz stark beobachtet und früher war es so... Das ist lustig, wenn wir gestern als Bladertum.

00:29:10: Dass du ungefähr pro Jahr ... Sag ich mal nicht, du hast etwa fünftausend Speisen verkauft?

00:29:15: Du hast ungefähr fünftaussend Getränke gehabt.

00:29:17: Von daher war's immer gleich.

00:29:19: Jetzt hast du ein Drittel weniger Getränken als Speisen.

00:29:22: Es wird Leitungswasser trinken und sind das Getränkes selber dabei.

00:29:26: Man bestört sich kein zweites Saftel.

00:29:28: Also der Konsum- und der Umgang mit der Infrastruktur verändert sich.

00:29:34: Und das merkt ihr nicht nur bei dahinten sondern wie du sagst auch bei den Wegen.

00:29:38: Mit anderen Worten, vom ursprünglichen Gedanken eine Art gut erreichbares Basislager im Wienerwald mit guter Gastronomie zu betreiben bleibt immer weniger übrig.

00:29:51: Neue Ideen müssen her und die kosten Geld!

00:29:55: Ich könnte mir vorstellen dass der Platz nicht um das Haus an sich geht sondern um den Ort, den man hier bedient.

00:30:01: Vielleicht irgendwann eine erneuerte Hütte bekommen wird, die auf die Bedürfnisse derzeit abgestimmt wird.

00:30:11: Vielleicht werden es mehr Tagesausflugskarakter haben, nicht mehr so viele Nächthigungscharakter.

00:30:17: Wir haben ja siebzig Nächhtigungsplätze, die eigentlich vielleicht zweimal im Jahr voll belegt sind.

00:30:23: Das heißt das Potenzial von diesen Nächthingsplätzen ist überhaupt nicht ausgeschöpft.

00:30:27: Die großen Gruppen gibt's nicht

00:30:30: mehr!

00:30:30: Das ist offensichtlich das Erbe des Peilsteinhauses.

00:30:34: Nicht nur seine hundertjährige Geschichte, sondern die Bereitschaft, dass er Arbeitete weiterzugeben mit Respekt vor dem was war und mit genügend Mut für das was noch kommt.

00:30:52: Der Wunsch gilt der Zukunft.

00:30:57: Gut Hundert Jahre sind vergangen seit der Alpenverein Gebirgsverein das Peilsteinhaus übernommen hat.

00:31:04: Wie dieses Haus im nächsten Jahrhundert aussehen wird, weiß heute niemand.

00:31:09: Wird gebaut?

00:31:10: Modernisiert oder ist manches ganz anders?

00:31:14: Schöne runde Frage eigentlich.

00:31:17: Gute Frage.

00:31:19: Trau mich fast nichts zu prognostizieren.

00:31:21: Ich vermute dass das Haus so wie es ist keine Hundert mehr schafft als es kann sich ja einige Sachen saniert vielleicht sogar neu aufgebaut.

00:31:29: also ich kann mir vorstellen dass das in hundert Jahren vielleicht anders ausschauen wird.

00:31:34: wird man aber wünschen, dass auch in hundert Jahren hier noch gegessen und getrunken und gefeiert werden kann.

00:31:40: Und persönlich?

00:31:41: Was machen Kati und ihr Bruder Benny in einigen Jahren?

00:31:45: Mal sehen!

00:31:46: Momentan bin ich in so einer Zwischenwelt, wo ich versuche mich selber einzuhalten.

00:31:52: Das habe ich von meinen Eltern gelernt.

00:31:55: Zuerst muss die Partie zahlt sein.

00:31:57: Wenn das wirtschaftlich nicht hinhat und wenn es irgendwann nimmer geht ... dann muss man vielleicht auch die schwierige Entscheidung treffen.

00:32:04: Aber momentan machen wir es noch mit Herzblut und Freude an der Sache.

00:32:11: Kann sich Kathi vorstellen, eine andere Hütte zu übernehmen?

00:32:14: Zum Beispiel im Hochgebirge?

00:32:15: Absolut!

00:32:16: Das war tatsächlich schon eine Idee.

00:32:18: Falls es jemals schon weit kommen sollte, dass wir nicht mehr da sind, mal eine Saisonhütte auszuprobieren und das ganze Leben so ein bisschen auf Sommer- und Winter aufzuteilen ... Ich glaube, mit dem Hintergrund wissen das ich mittlerweile habe, dass ich da ganz gut funktionieren könnte.

00:32:36: Das würde mich auch interessieren.

00:32:37: Aber das sind ungelegte Eier!

00:32:40: Wer weiß?

00:32:41: Vielleicht entwickelt sich alles ganz anders

00:32:44: –

00:32:44: denn der Nachwuchs kommt ja gerne ins Peilsteinhaus.

00:32:48: Möglicherweise hat die Zukunft schon längst begonnen.

00:32:51: ….

00:32:52: Mit Kindern, die hier zum ersten Mal fern von daheim übernachten… Die entdecken, dass es auch ein cooles Leben jenseits von Spielkonsole und Handy gibt.

00:33:02: Marie aus Melk jedenfalls gefällt die Welt rund um Kletterfelsen, Hüttenregeln und bewegenden Erlebnissen.

00:33:11: Wir haben Projekttage dort sind wir bis Freitag vor Mittwoch bis FreITag Und wir haben einen coolen Guide.

00:33:20: da wollen wir uns abseilen sehr coole Aktivitäten machen und sonst haben wir meistens Freizeit.

00:33:30: Also ich glaube, wir spielen nur Spieler und das kommt halt immer spontan so.

00:33:39: Alpenvereinshütten Backstage

00:33:44: Der Podcast des österreichischen Alpen Vereins in Zusammenarbeit mit der Generale.

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