5 Profi-Tipps für weniger Lawinenrisiko | shorts
Shownotes
Glitzernder Tiefschnee, unverspurte Hänge … Der Winter wäre so schön, wären da nicht die Lawinen. Egal, ob du mit Tourenski oder Schneeschuhen unterwegs bist: Im freien Gelände musst du immer die Lawinengefahr beachten. Wie geht man mit dieser Unsicherheit am besten um? In dieser Folge der „basecamp shorts” liefert Alpenvereins-Experte und Bergführer Thomas Wanner fünf praktische Tipps, die du direkt umsetzen kannst, um dein persönliches Risiko im Gelände zu reduzieren. Wir sprechen darüber, warum Abstände Leben retten, was eine gute „Insel der Sicherheit“ ausmacht und warum die Gruppe beim Thema Orientierung gemeinsam gefordert ist.
5 Tipps zur Risikoreduktion:
- Der LVS-Check: Bevor es losgeht, muss sichergestellt sein, dass jedes Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) sendet und voll funktionsfähig ist.
- Abstände einhalten: Um im Ernstfall die Anzahl der Betroffenen zu minimieren, sind Entlastungsabstände (ca. 10 m im Aufstieg, 30 m oder mehr in der Abfahrt) sowie das Einzelbefahren von Steilhängen essenziell.
- Sammelpunkte richtig wählen: Nutze „Inseln der Sicherheit“ – Orte ohne Lawinengefährdung, an denen die Gruppe zusammenkommt und die weitere Route einsehen kann.
- Orientierung & Mitdenken: Nicht nur die Führungsperson sollte wissen, wo man sich befindet. Jedes Gruppenmitglied sollte die Route im Blick haben, um im Notfall eigenständig Hilfe rufen zu können.
- Geländefallen im Auge behalten: Achte auf das, was über und unter dir liegt. Mulden oder Absturzgelände können selbst bei kleinen Lawinen fatale Folgen haben.
Links:
- Video-Tipp: SicherAmBerg Skitouren-Videos des Alpenverein (YouTube)
- Mehr Infos zum Bergsport und zur Ausbildung findest du auf der Website des Österreichischen Alpenvereins.
Ausblick: In den nächsten Folgen gehen wir noch tiefer ins Detail: Wie erkennt man heikle Schneeverhältnisse und was ist im Ernstfall wirklich zu tun?
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Das alpenverein basecamp wird unterstützt von der Generali.
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